Raus aus der Stoffwechselfalle: Wenn Essen mehr kann, als satt machen
Der Körper meldet sich – lohnt es sich, zuzuhören?
Viele Menschen gewöhnen sich mit der Zeit an Beschwerden, die eigentlich Signale sind: chronische Müdigkeit, ein empfindlicher Bauch, Gelenkschmerzen, wiederkehrende Infekte oder diffuses „Nicht-richtig-fit-sein“. Zwischen Termindruck, Familie und To-do-Listen fehlt die Energie für Veränderung – und so werden Symptome verwaltet statt behoben.
Dabei steckt hinter vielen dieser Beschwerden kein unabänderliches Schicksal, sondern ein Stoffwechsel, der dauerhaft im Stressmodus läuft – und der mit den richtigen Impulsen „über Teller und Tasse“ echte Kurskorrektur ermöglicht.
Von Befunden zu Möglichkeiten: Ein anderer Blick auf Diagnosen
Der erste Schritt in meiner Ernährungstherapie ist eine fundierte Bestandsaufnahme: ausführliches Erstgespräch, Ernährungsprotokolle und – wenn nötig – Laboruntersuchungen. Wichtig dabei: wir schauen gemeinsam auf vorhandene Befunde und besprechen, was sie bedeuten. Nicht im Sinne von „Das haben Sie nun“ – sondern im Sinne von: „Welche Wege gibt es, um genau das zu überwinden?“
Manchmal gelingt dabei etwas Bemerkenswertes: der behutsame Übergang von tertiärer über sekundäre bis hin zur Primärprävention – also vom Verwalten einer bestehenden Erkrankung hin zu echtem Gesundheitserhalt.
Der Darm als Schaltzentrale: Stuhldiagnostik statt Raten
Verdauungsbeschwerden – ob Blähungen, Reizdarm, Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder chronisch entzündliche Darmerkrankungen – sind eines der häufigsten Themen in meiner Praxis.
Mit meiner Darm-Expertise veranlasse ich gezielte Stuhldiagnostik, um zu erkennen, welche Funktionsbereiche der besonderen Aufmerksamkeit bedürfen. Häufig zeigt sich: Es sind nicht isolierte Probleme im Bauch – es sind systemische Verbindungen. Zwei Achsen spielen dabei immer wieder eine zentrale Rolle:
- Die Darm-Hirn-Achse: Stimmungsschwankungen, Schlafprobleme, Angst oder depressive Verstimmungen können unmittelbar mit einer gestörten Darmflora (Dysbiose) zusammenhängen.
- Die Darm-Leber-Achse: Was der Darm nicht filtern kann, landet in der Leber – mit Folgen für Entgiftung, Hormonstoffwechsel und Entzündungsneigung im ganzen Körper.
Die universelle Ernährungsbasis, die ich in diesen Fällen einsetze, ist GutBalance – ein Konzept, das ich gemeinsam mit Dr. Ulrike Keim im Buch „Schutzschild Darm“ entwickelt habe. Es geht dabei nicht nur um Lebensmittelauswahl, sondern um Lifestyle-Faktoren, Medikamentenwechselwirkungen und die Wiederherstellung eines gesunden Darmmilieus – von der Mundhöhle bis zum Dickdarm.
Der Mensch ist kein Ersatzteillager
Unsere Gesundheitssysteme denken oft in Reparaturlogik: Ein Symptom, ein Medikament. Ein defektes Organ, ein Eingriff. Dieses mechanistische Menschenbild – wie u.a. Friz Kahns Körper als Maschine in „Mensch als Industriepalast“, bei der defekte Teile ausgetauscht werden – greift zu kurz.
In meiner Arbeit erlebe ich täglich: Der Mensch ist eine Einheit aus Körper, Geist und Lebenswelt. Mit Zuversicht, Wille und den richtigen Informationen – je nach individueller Ursache (Causa) – ist die Gabe zur Überwindung von Beschwerden in vielen Fällen real und erreichbar.
Das bedeutet: Ernährungstherapie ist nicht das Gegenteil von Schulmedizin – sie ist deren sinnvolle, oft fehlende Ergänzung.
Was ich für Sie tun kann
Als Ernährungswissenschaftlerin mit M.A. Komplementäre Medizin verbinde ich schulmedizinisches Wissen mit naturheilkundlicher Expertise. Gemeinsam entwickeln wir ein Ernährungskonzept, das realistisch, alltagstauglich und auf Ihre persönliche Ausgangssituation zugeschnitten ist – ob Mischkost, vegetarisch oder vegan, mit oder ohne Unverträglichkeiten.
Meine Beratung ist zertifiziert – eine Bezuschussung durch die Krankenkassen ist möglich.
Raus aus der Stoffwechselfalle, rein ins gute Körpergefühl. Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihr Körper mehr kann, als er gerade zeigt – dann lohnt sich ein Gespräch.
GutBalance heißt die Darm-Spezial-Ernährungsberatung der Praxis Die Andere Medizin
Bereit für den ersten Schritt?
Wenn Sie sich in diesem Artikel wiedererkannt haben – sei es die anhaltende Müdigkeit, die empfindliche Verdauung oder das Gefühl, dass Ihre Laborwerte mehr über Sie aussagen könnten – dann ist jetzt ein guter Moment, um ins Handeln zu kommen.
Zwei Wege stehen Ihnen offen:
- Termin für eine Ernährungsberatung oder -therapie buchen – wir schauen gemeinsam auf Ihre Befunde, Ihre Beschwerden und die Wege, die für Sie „über Teller und Tasse“ möglich sind. Die Beratung ist zertifiziert, eine Bezuschussung durch Ihre Krankenkasse ist möglich.
- 30-Minuten-Gesundheitsberatung – ideal als fokussierter Einstieg: konkrete Antworten auf Ihre drängendsten Ernährungs- und Gesundheitsfragen, Klartext zu Ihren Befunden, erste praktische Schritte.
Hier Termin buchen – raus aus der Stoffwechselfalle, rein ins gute Körpergefühl.
